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DIE INSEL KEFALONIA

Kefalonia island Cephalonia Greece

Kefalonia ist die größte der sieben Ionischen Inseln an der Westküste Griechenlands. Sie ist ungefähr 700 km² groß und an ihrem höchsten Punkt, auf dem Berg Ainos, erreicht sie 1628 Höhenmeter. Trotz ihrer Größe hat die Insel nur 40000 Einwohner. Mit Lefkada im Norden und Zakynthos im Süden liegt Kefalonia zwischen zwei touristisch entwickelten Inseln und wird selbst auch mit ihrer wachsenden Zahl an Hotels und Apartments von immer mehr Reiseunternehmen als Urlaubsziel angeboten. Trotz der Sommergäste, die hauptsächlich aus Italien kommen, bietet die Insel noch genügend Plätze in unberührter Natur, an denen man nur selten einer Menschenseele begegnet.

Der griechischen Mythologie zufolge stammt der Name der Insel von Kephalos, der als Flüchtling aus Athen auf die Insel kam, dort das Volk der Taphi im westlichen Teil der Insel besiegte und später die Herrschaft über Kefalonia übernahm. Archäologische Ausgrabungen auf Kefalonia weisen auf eine Jahrtausende alte Kultur hin, wovon auch die hier entdeckten mykenischen Gräber zeugen. Die Geschichte Kefalonias ist äußerst interessant. 1460 wurde die Insel von den Türken beherrscht, anschließend von den Venezianern und Franzosen. Bis zur Vereinigung der Ionischen Inseln mit dem Unabhängigen Griechenland im Jahre 1864 stand Kefalonia unter dem Protektorat der Engländer. Das katastrophale Erdbeben im Jahre 1953 verschonte nur wenige Orte im Norden der Insel und zerstörte die Stadt und die meisten Dörfer vollständig. 600 Menschen starben und tausende wurden verletzt. Nachdem 70% der Gebäude zerstört worden waren, verließen viele Kefalonier die Insel, um ihr Glück im Ausland zu suchen.

Die Hauptstadt mit dem größten Hafen Kefalonias ist seit 1757 Argostoli, das an der inneren Küste der Halbinsel liegt. Das Erdbeben von 1953 verschonte nur wenige Bauten; ein oder zwei Häuser sowie die Rundbogenbrücke, die sich über die Bucht erstreckt. In der Mitte der Brücke befindet sich ein Obelisk, der zum Gedenken an die Entstehung dieses Bauwerks aufgestellt wurde. Die außergewöhnliche Naturschönheit der Insel Kefalonia, wo sich das kristallklare Meer mit den schroffen Felsen, hohen Bergen und grünen Ebenen vereint, hat schon seit jeher ihre Besucher begeistert.

Kefalonia ist nicht nur für Wanderer, sondern auch für Sonnenanbeter ideal. Hier gibt es unzählige Bergwege, die durch schattige Wälder führen, sowie einige der schönsten Strände und kleinen Buchten des Mittelmeeres. Für Naturfreunde, die Spaß an Entdeckungstouren haben, bietet die Insel unzählige Möglichkeiten.

Die hohen, steilen Felsen aus Sandstein haben im Laufe der Jahrhunderte skurrile Formen angenommen, sodaß sogar mehrere kleinere und größere Höhlen emtstanden sind, wie die Höhle des Hl. Gerasimus (dem Schutzpatron der Insel) und die Höhle Drongarati. Kopfzerbrechen hat einst das in der Nähe von Argostoli in Felslöchern, den sogenannten „katavothres“, verschwindende Meerwasser verursacht, bis eine Gruppe von Geologen mit Hilfe von radioaktivem Farbstoff in 14 km Entfernung den unterirdischen See Melissani entdeckte. Sehenswert sind außerdem die griechisch-orthodoxen Kirchen und Klöster, die manchmal gefährlich nahe am Rande eines Kliffs stehen, sowie die traditionellen kleinen Berg- und Fischerdörfer, die überall auf  der Insel anzutreffen sind. Der imposante Felsen von Ainos ragt über dem Ionischen Meer auf und bietet dem Betrachter von dort oben einen atemberaubenden Panoramablick auf Kefalonia und die benachbarten Inseln. Eine Tannenart, die „Schwarze Tanne“, die von den Venezianern zum Schiffsbau verwendet wurde, ist insbesondere auf dieser Insel verbreitet. Der Monte Nero, wurde von den Venetianern wegen seines dichten Tannenwalds „Schwarzer Berg“ genannt. An diesem Ort, kann man die herrliche Stille genießen und seinen Gedanken freien Lauf lassen.

Wegen der starken Regenfälle im Winter ist Kefalonia eine der grünsten und fruchtbarsten Ionischen Inseln. Die unendlichen Olivenhaine und Weinberge (Kefalonia erzeugt einige der besten griechischen Weine) zeugen von der ursprünglichen Beschäftigung der Inselbewohner mit der Landwirtschaft, bis vor wenigen Jahren die ersten Touristen auf die Insel kamen. Vom traditionellen Dorf Fiskardo, über den kleinen Urlaubsort Poros, bis hin zu den faszinierenden Dörfern von Livatho, die Lord Byron vier Monate lang in ihren Bann zogen (hier verfaßte er sein berühmtes Werk Don Juan), hinter jeder Kurve bieten sich dem Besucher einmalig schöne Eindrücke, an denen man sich kaum sattsehen kann.

Internationale Aufmerksamkeit genoß die Insel Kefalonia in den 90er Jahren, nach der Veröffentlichung des historischen Romans „Corellis Mandoline“ von Louis de Bernieres, der von einer Liebesgeschichte zwischen einem italienischen Soldaten und einem einheimischen Mädchen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs handelt. Im Jahre 2001 wurde das Werk auf Kefalonia mit N.Cage und P.Cruz in den Hauptrollen verfilmt.

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